Wir strukturieren die Reise in Kapitel: Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Nutzung, Pflege, Reparatur, Rücknahme und Transformation. Jedes Kapitel erhält Protagonisten, Risiken und Chancen, damit Projektteams Prioritäten erkennen. Diese narrative Struktur macht komplexe Ökobilanz-Modelle greifbar und eröffnet Gespräche jenseits von Tabellen. Sie lädt ein, Entscheidungen zu begründen, Alternativen zu prüfen und Wirkungen nicht nur zu messen, sondern sozial zu vermitteln und im Alltag tatsächlich zu verändern.
Zahlen überzeugen, Gefühle bewegen. Wir verknüpfen CO2-Äquivalente, Wasserverbrauch, Toxizitätsindikatoren und Haltbarkeit mit kurzen Momenten aus dem Nutzungskontext: der Kinderhand auf dem warmen Holz, dem leisen Trittschall am Morgen, der Schraube, die eine schnelle Reparatur ermöglicht. So entstehen verständliche Bilder, die Führungskräfte, Handwerk und Nutzer in dieselbe Richtung schauen lassen, ohne wissenschaftliche Präzision zu verlieren.
Wenn Lieferketten lang sind, braucht es Vertrauen. Eine gut erzählte Materialbiografie lädt Hersteller ein, Daten zu teilen, und gibt Planenden klare Fragen an die Hand: Woher stammt die Faser, welche Energie floss, wie wird rückgebaut? Die gemeinsame Sprache reduziert Missverständnisse, verkürzt Abklärungen und steigert die Bereitschaft, Pilotlösungen zu testen, Risiken zu teilen und Lernerfahrungen offen zu publizieren.
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